Peru ist zweifellos das Epizentrum der besten Trekkingrouten des Landes. Es gibt viele klassische Optionen für Wanderer, manche anspruchsvoller als andere, und einige mit Distanzen, die Ihre Ausdauer auf die Probe stellen. Eine ausgewählte Gruppe von Routen sticht jedoch besonders hervor: Sie führen durch außergewöhnliche Landschaften und über imposante Gipfel und bieten zudem einzigartige Einblicke in die lokale Kultur.
Trekking in Peru ist ein unvergessliches Erlebnis. Alle Routen erfordern etwas Anstrengung und viel Mut, aber die Belohnung am Ende jedes Tages ist es definitiv wert. Auf jeder dieser fünf Wanderungen in Peru, die zu den aufregendsten zählen, entdecken Sie wunderschöne Landschaften und ein reiches historisches Erbe inmitten vielfältiger Geografien.
Von den schneebedeckten Gipfeln der Cordillera Blanca bis zu den steinigen Pfaden, die in den Hochdschungel führen, ist die Vielfalt grenzenlos. Also, schnallen Sie Ihren Rucksack um, schnüren Sie Ihre Wanderschuhe und folgen Sie unserer Route durch eines der privilegiertesten Reiseziele für Berg- und Abenteuerliebhaber.
Warum Peru für Ihre nächste Trekkingtour 2026 wählen?
- Vielfältige Ökosysteme: Auf einer einzigen Route durchqueren Sie hohe Gletscher, tiefe Täler und Nebelwälder.
- Verbesserte Infrastruktur: Die Campingplätze und die Logistik entlang der Hauptrouten haben 2026 Qualitätsstandards erreicht, die ein sicheres und komfortables Abenteuer garantieren.
- Kulturelle Begegnungen: Anders als in anderen Reisezielen ermöglichen Wanderungen in Peru den Kontakt mit lokalen Gemeinschaften, die ihre alten Traditionen bewahren.
Hinweis: Aufgrund der hohen Nachfrage nach Routen wie dem Inka-Trail oder dem Salkantay sollten Sie Monate im Voraus reservieren. Eine gute Planung ist der beste Weg, sich Ihren Platz auf diesen Gipfeln zu sichern.
Inka-Trail
Auf dem Inka-Trail erleben Sie zahlreiche Abenteuer. Sie sehen nicht nur archäologische Stätten wie Wayllabamba, Pacaymayo oder Wiñay Huayna, sondern auch die vielfältige Flora und Fauna der Region. Sie durchqueren die weiten Landschaften schneebedeckter Berge und dichten Dschungel. Die Klimaveränderungen werden Sie überraschen, doch Ihre Anstrengungen werden mit der Ankunft in Machu Picchu, der weltweit bekanntesten Inka-Ruine, belohnt. Anschließend können Sie sich im Dorf Aguas Calientes erholen – ein idealer Ort zum Entspannen.
- Tag 1: Cusco/Km 82/Wayllabamba
Sie oder Ihre Gruppe fahren nach Ollantaytambo, etwa 1 Stunde 45 Minuten von Cusco entfernt. Dort haben Sie ca. 45 Minuten Pause. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Toilette aufzusuchen oder etwas zu essen. Danach fahren Sie ca. 20 Minuten bis Kilometer 82, dem ersten Kontrollpunkt des Inka-Trails. Überprüfen Sie hier Ihre Ausrüstung und bereiten Sie sich auf die Wanderung vor. Nach der ersten Stunde machen wir Mittagspause und trinken etwas. Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Wanderung fort und steigen nun weitere zwei Stunden einen Hang hinauf. Der Pfad führt allmählich ansteigend. Wir passieren die archäologischen Stätten von Llactapata, Qoriwayrachina und Wayllabamba, bevor wir den ersten Zeltplatz auf 2853 m ü. NN erreichen. Dort können wir Getränke und Snacks von den Einheimischen kaufen. Die Gesamtstrecke beträgt 10,4 km, die Gehzeit etwa vier bis fünf Stunden. - Tag 2: Wayllabamba/Warmiwañusca/Pacaymayo
Heute wandern wir etwa drei Stunden durch den Nebelwald, bis wir das Puna-Ökosystem in den Hochanden erreichen. Die Vegetation ist spärlich, und die Temperaturen sinken spürbar. Wir haben den höchsten Punkt des Inka-Pfades erreicht, den Warmiwañusca-Pass (auch „Pass der Toten Frau“ genannt) auf 4314 m ü. NN. Von hier oben bietet sich ein fantastischer Ausblick über die gesamte Region. Nach einer kurzen Pause geht es wieder 2 Stunden bergab bis zum Kontrollpunkt für die Mittagspause. Die Wanderung ist für heute beendet. Sie können sich stärken und etwas trinken oder essen. Alternativ können Sie Ihren Hobbys nachgehen, da Sie die Tour recht früh beendet haben.
- Tag 3: Pacaymayo/Puya Patamarka/Wiñay Huayna
Nach dem Frühstück beginnt der steile Aufstieg auf 3921 m Höhe. Nach etwa 2 Stunden erreichen Sie die Ruinen von Sayamarca. Von dort sind es noch ca. 40 Minuten bis zum Pass. Hinter dem Pass geht es weiter bergab und bergauf über Treppen. Eine Führung durch Puya Patamarka steht bevor – ein weiteres bedeutendes und beeindruckendes Monument. Am Nachmittag wandern Sie weitere 2,5 Stunden. Der letzte Abschnitt führt über ca. 2000 Inka-Stufen hinab nach Wiñay Huayna, was so viel wie „Ewig jung“ bedeutet. Die Übernachtung erfolgt auf dem Campingplatz auf ca. 2692 m Höhe. - Tag 4: Wiñay Huayna/Machu Picchu
Wir müssen sehr früh aufstehen; 3 Uhr morgens ist eine gute Zeit, um in Machu Picchu anzukommen und den Sonnenaufgang zu erleben. Nach einem ausgiebigen Frühstück beginnt die Wanderung zu den Toren, wo wir bis 5:30 Uhr auf die Besucher warten. Von dort sind es nur noch 1,5 Stunden bis zum Inti Punku, dem „Sonnentor“, von wo aus man einen atemberaubenden Blick auf die Zitadelle genießt. Machu Picchu ist die bekannteste Inka-Ruine und weltweit berühmt. Nach dem Besuch von Machu Picchu geht es hinab nach Aguas Calientes, wo man die Eindrücke der Inka-Wanderung genießen kann. Die Wanderung führt durch weite Landschaften, von schneebedeckten Bergen bis hin zu einem dichten Dschungel.
Salkantay-Trek
Der Salkantay-Trek, von National Geographic als eine der besten Trekkingrouten Perus bezeichnet, bietet ein unvergessliches Naturerlebnis. Der höchste Punkt der Wanderung ist der imposante Salkantay-Pass auf 4.650 Metern über dem Meeresspiegel. Diese Expedition dauert in der Regel 5 Tage und ermöglicht es Ihnen, den faszinierenden Übergang von Gletschern zum Hochdschungel mitzuerleben.
Unterwegs entdecken Sie die vielfältige Andenfauna und zahlreiche Heilpflanzen, die von der lokalen Bevölkerung noch heute genutzt werden. Es ist eine lange und anspruchsvolle Tour, doch die atemberaubende Landschaft ist unvergleichlich. Sie wandern durch die wunderschönen Berge der Vilcanota-Kette und besuchen die berühmte Humantay-Lagune, einen der meistfotografierten und spektakulärsten Orte dieser Reise.
- Beste Reisezeit: Im Jahr 2026 sind die Monate Juni bis August aufgrund des klaren Wetters die beliebtesten.
- Alternative: Eine weitere hervorragende Option ist eine Reise zwischen März und Oktober. Nutzen Sie die Trockenzeit und genießen Sie ruhigere Wanderwege.
Am Ende des Salkantay-Treks sind Sie bereit für weitere Abenteuer in Peru und können die geheimnisvollen Orte, die uns immer wieder faszinieren, weiter erkunden. Es ist zweifellos eine Erfahrung, die das Trekking in Peru neu definiert.

Hinweis: Ein großer Vorteil des Salkantay-Treks ist, dass im Gegensatz zum Inka-Trail keine Genehmigungen so weit im Voraus benötigt werden. Dennoch empfiehlt es sich, 4 bis 8 Wochen im Voraus zu buchen, um die besten Unterkünfte (wie die berühmten Sky Domes) zu sichern.
Tag 1: Cusco/Mollepata/Challacancha/Soraypampa (Humantay-See):
- Gehstrecke: 12 km
- Höchste Erhebung: 4600 m ü. d. M.
- Höhe des Zeltplatzes: 3920 m ü. d. M.
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
Tag 2: Soraypampa/Salkantay-Pass/Wayracpunku/Chaullay:
- Wanderstrecke: 22 km.
- Höchste Erhebung: 4650 m ü. NN.
- Höhe des Zeltplatzes: 2750 m ü. NN.
- Schwierigkeitsgrad: Sehr anspruchsvoll.
Tag 3: Chaullay/Collpapampa/La Playa/Lucmabamba:
- Wanderstrecke: 18 km.
- Höchste Erhebung: 2750 m ü. NN. (Abstieg).
- Höhe des Zeltplatzes: 2400 m ü. NN.
- Schwierigkeitsgrad: Leicht (keine Ausreden).
Tag 4: Lucmabamba/Llactapat/Wasserkraftwerk/Aguas Calientes:
- Wanderstrecke: 18 km.
- Höchste Erhebung: 2400 m ü. NN. (Abstieg).
- Höhe des Zeltplatzes: 2000 m über dem Meeresspiegel.
- Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll.
Tag 5: Der Höhepunkt – Machu Picchu
- Hier können Sie auf dem Weg zur verlorenen Stadt der Inkas durchatmen.
Trekking im mystischen Huancaya
Im Jahr 2026 sind die folgenden Trekkingrouten in den peruanischen Anden die besten der Region:
- Route der präinkaischen Terrassen von Ancovilca: Eine Reise, die die perfekte Harmonie zwischen antiker Ingenieurskunst und dem Flusslauf zeigt.
- Ashincuy-See: Eine Wanderung, die Sie zu kristallklarem Wasser inmitten imposanter Berge führt.
- Fischerroute – Pachachaca: Beinhaltet die Überquerung der berühmten Hängebrücke – ein adrenalingeladenes Erlebnis mit spektakulären Ausblicken.
Für viele ist das Tal der Lagunen der schönste Ort des Landes, und dem ist nur zuzustimmen; die Fotos, die Sie hier machen, werden einfach unvergesslich sein. Obwohl es keine Wanderung mit der körperlichen Anstrengung des Inka-Trails ist, ist das Gefühl, vor den fantastischen Wasserfällen von Quillo und Cachachimba zu wandern, einzigartig. Zweifellos eine Reise, die Sie für immer in Erinnerung behalten werden.
Tag 1: Lunahuana / Huancaya
- Sie erreichen Lunahuana mit dem Auto in etwa 3 Stunden. Anschließend fahren wir weiter nach Huancaya, wo wir die Dörfer Pacarán, Magdalena, Tinco Alis, Laguna Piquecoha, Vitis und Huancaya besuchen.
Zum Abschluss unternehmen wir eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung typischer Häuser, des Hauptplatzes und des Museums der Region, das Mumien der Yauyos-Kultur aufbewahrt.
Tag 2: Ausflüge ins Landschaftsreservat Vilcas la Joya/Lagunental/Steinbrücken
- Wir brechen um 7:00 Uhr zum Frühstück auf und begeben uns anschließend auf die Wanderung entlang des Flusses Cañete ins Lagunental, das direkt nach Huancaya führt. Unterwegs machen wir unvergessliche Fotos vom Lagunental.
- Während unserer Wanderung zur Loma de Canta Gallo passieren wir den Papacocha-See und erreichen schließlich Huancaya.
Tag 3: Huancaya/Wasserfälle von Huallhuas/Carhuancho/Cochas de Huancaya
- Wir unternehmen eine leichte Wanderung nach Quinllo y Cachachimba, von wo aus man einen fantastischen Blick auf die Wasserfälle genießt. Anschließend geht es, gestärkt, weiter nach Vitis, wo es noch viele weitere Wasserfälle gibt. Den Tag lassen wir mit einem köstlichen Abendessen ausklingen.
Tag 4: Lunahuana (Canotaje)/Lima
- Nach einem ausgiebigen Frühstück haben Sie den ganzen Vormittag Zeit, lokale Spezialitäten (Käse) und Kunsthandwerk zu kaufen. Bevor es zurück in die Stadt geht, können Sie eine 50-minütige Raftingtour auf dem Fluss Cañetes unternehmen. Das wird zweifellos ein unvergessliches Erlebnis.
Trekkingtour Callan Punta
Wenn Sie den perfekten Einstieg ins Trekking in den peruanischen Anden suchen, ist Callan Punta der ideale Ort. Auf 4.200 m ü. M. gelegen, bietet dieser privilegierte Aussichtspunkt einen beeindruckenden Panoramablick: Von hier aus sehen Sie sowohl die Cordillera Negra als auch die imposanten, schneebedeckten Gipfel der Cordillera Blanca, mit der Stadt Huaraz zu ihren Füßen.
Diese Route ist mehr als nur eine sportliche Herausforderung; sie ist ein Eintauchen in den Alltag der ländlichen Gemeinden von Ancash. Während der etwa 3,5- bis 4-stündigen Wanderung passieren Sie Bauernhöfe, Schulen und Handwerksbetriebe, wo Sie deren Bräuche kennenlernen und ihre Spezialitäten, insbesondere den berühmten handgemachten Käse, probieren können. Am Ende des Abstiegs in Huaraz haben Sie die Möglichkeit, die Gemeinde durch den Kauf ihres farbenfrohen Kunsthandwerks zu unterstützen.
Anreise und Herausforderungen
- Anfahrt: Um den Ausgangspunkt Punta Callan zu erreichen, ist eine etwa 60-minütige Autofahrt von Huaraz erforderlich.
- Vielseitigkeit: Der Abstieg kann zu Fuß oder mit dem Mountainbike zurückgelegt werden. Bei der Wahl des Mountainbikes empfehlen wir aus Sicherheitsgründen die Tour in einer Gruppe.
- Akklimatisierung: Diese Tour ist eine hervorragende Möglichkeit, den Körper an die Höhe zu gewöhnen, bevor man sich größeren Herausforderungen wie dem Santa Cruz Trek oder der Lagoon 69 stellt.
Ausrüstung und Anforderungen für 2026
Um diese fantastische Wanderung ohne Zwischenfälle genießen zu können, sollten Sie folgende Dinge unbedingt in Ihren Rucksack packen:
- Schuhe: Wanderschuhe mit gutem Profil.
- Kleidung: Zwiebellook (leichte Kleidung für die Sonne tagsüber und warme Kleidung für den Wind auf dem Gipfel), Schal und Hut.
- Schutz: Sonnenbrille, Sonnencreme (die Strahlung ist in dieser Höhe hoch) und Insektenschutzmittel.
- Extras: Regenjacke für plötzliche Regenschauer, Kamera und Bargeld (in Soles) für Verpflegung, Souvenirs und persönliche Ausgaben.
Wanderung zum Cerro de San Juan
Vom Parkplatz aus wandern wir durch das ausgetrocknete Flussbett ins Innere des Hügels. Es ist wichtig, ausreichend Wasser mitzunehmen, da es hier keine Wasserquellen gibt. Wir folgen dem gleichen Weg etwa 800 m bis zu einer Lehmgrube am Fuße des Hügels. Wir gehen weiter und finden einen Hang, der zu einem Lehmriff führt. Anschließend müssen wir eine Schlucht hinaufsteigen. Vorsicht! Danach folgen wir einfach dem Weg und erreichen unseren Aussichtspunkt.
- Wanderzeit: 7 Std.
- Distanz: 4 km Aufstieg
- Dauer: 3 Std. Aufstieg
- Höchster Punkt: 1357 m ü. d. M.
- Hinweis: Um zum Parkplatz zu gelangen, nehmen Sie ein Auto von San Juan bis Villa de Zonda (erster Kontrollpunkt).
